Pancha Karma verstehen



Reinigung und Verjüngung des Körpers

Der Königsweg der äußeren und inneren Entgiftung
Ziel jeder Behandlung im Ayurveda ist es, die Harmonie zwischen den Doshas zu erhalten oder wiederherzustellen. Wichtig ist jedoch auch, Stoffwechselgifte aus dem Körper aus zu leiten. Eine der intensivsten und wirksamsten Methoden ist die "Pancha Karma Kur".

Pancha Karma - Reinigung und Verjüngung des Körpers


Unter dem Begriff Pancha Karma versteht man eine spezifische ayurvedische Reinigungstherapie, die den Körper von schädlichen Ablagerungen befreit und das Gleichgewicht der Dosha und damit auch das geistig-körperliche Gleichgewicht wieder herstellt. Sie dient sowohl der Regeneration als auch der Umstimmung bei chronischen Erkrankungen.

Störungen in der natürlichen Harmonie der Doshas


Im ersten Stadium einer Krankheitsentstehung kommt es zur Ansammlung der Doshas. Dabei führt ein dauerhafter Reiz zu einer Vermehrung eines oder mehrerer Doshas in einem bestimmten Körperbereich, in welchem dadurch die Aktivität des betreffenden Doshas ansteigt. Vata ist beispielsweise unter anderem für die Eindickung, den Weitertransport und die Ausscheidung des Stuhls verantwortlich. Sammelt sich Vata im Dickdarm an, kann dies zu trockenem und unregelmäßigem Stuhlgang führen.

In der zweiten Stufe kommt es dann zur Anregung des Doshas. Denn halten die krankmachenden Reize weiter an, kommt das Dosha nicht wieder ins Gleichgewicht und nimmt krankhafte Formen an. Im eben genannten Beispiel kann Vata dann im gestörten Zustand Verstopfung, Blähungen oder Darmkrämpfe zur Folge haben.

Der dritte Schritt auf dem Weg zur Krankheit ist die Ausbreitung des gestörten Doshas. Wird es weiterhin gereizt, verlässt es den Ort, wo es normalerweise lokalisiert ist, und beginnt im Körper zu zirkulieren. So beginnt sich die anfänglich lokale Störung auszubreiten. In unserem Fall würde also Vata den Dickdarm verlassen, sich im Körper verteilen und Beschwerden wie Nervosität, Überempfindlichkeit oder Kreislaufstörungen auslösen.

Im vierten Stadium lagert sich das zirkulierende Dosha in den verschiedenen Körpergeweben ab, und eine zunächst funktionelle Störung geht in eine organische Krankheit über.
In Abhängigkeit des Organs, in dem sich das Dosha abgelagert hat, treten Vorzeichen einer akuten Erkrankung auf. Bleiben wir bei unserem Beispiel, kann sich Vata etwa im Magen, in den Atemwegen oder den Gelenken ablagern. infolgedessen sind die Gelenke weniger belastbar und schmerzen bei Kälte, die Atemwege sind zugempfindlich, und der Magen ist gereizt.

Im fünften Schritt kommt es dann zum Ausbruch der Krankheit. Hat sich das Dosha mit den Geweben oder Organen verbunden, genügt oft schon ein geringer krankmachender Außen reiz, um Erkrankungen akut in Erscheinung treten zu lassen. In unserem Beispiel ließen sich eine akute Erkältung oder Magenschleimhautentzündung, Asthma oder Gelenkrheuma auf das gestörte Vata zurückführen.

Phase sechs sind die Krankheitsfolgen. Entweder heilt die Krankheit aus, oder sie führt zu chronischen Beschwerden. Werden die Symptome einer Krankheit hingegen lediglich unterdrückt, kann sich der Körper nicht auf natürliche Weise der eigentlichen Ursachen entledigen. Als Folge kann die Erkrankung chronisch werden, da das oder die Doshas weiterhin das betreffende Gewebe schädigen. Eine Behandlung ist dann wesentlich schwieriger als im akuten Stadium.

Die Auswahl der geeigneten Therapie richtet sich generell danach, in welchem Stadium der Krankheit sich der Patient befindet. Die ersten beiden Stufen der Anregung der Doshas geben die dynamischen Beziehungen zwischen unserem Körper und seiner Umwelt wieder. Wir sind ständig Einflüssen ausgesetzt, die das Gleichgewicht der Doshas verändern. Ob Wetter, Arbeit, Nahrung, Lebensweise oder Stimmungslage so wie Stress, alles beeinflusst das harmonische Zusammenspiel von Vata, Pitta und Kapha.

Solange wir gesund sind, ein geregeltes Leben führen und ausgewogen essen, stellt sich die natürliche Harmonie immer wieder von selbst her. Erst durch massive Reize oder eine blockierte Gegenregulation des Körpers kommt es zu Phase drei und vier im Krankheitsprozess. So kann beispielsweise ein heißer Sommer, verbunden mit anderen pittaanregenden Umständen, wie regelmäßig scharfes Essen und häufiger Ärger, die Selbstheilungskräfte des Körpers überfordern und typische Pitta-Erkrankungen auslösen.

Anliegen in der Ayurveda ist es, auftretende Störungen schon in den ersten Stadien durch die Pulsdiagnose zu erkennen und zu behandeln.

Da sich bei Krankheiten Schlackenstoffe und Doshas im Körper angesammelt haben, spielen diese Reinigungsbehandlungen eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung und vor allem auch bei der Therapie chronischer Erkrankungen. Daher erweist sich die Pancha Karma Kur mit den ausleitenden Anwendungen als sehr wirkungsvoll.

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Pancha Karma - der Königsweg der äußeren und inneren Entgiftung



Pancha Karma Kuren befreien den Körper von schädlichen Ablagerungen und stellen das Gleichgewicht der Bioenergie - der sogenannten Doshas - wieder her. Diese umfassende und sehr wirksame Reinigung des Organismus hat überaus positive Auswirkungen auf den gesamten Körper.

Erkrankungen beginnen häufig auf der psychischen Ebene und manifestieren sich später im Körper. Mithilfe von Pancha Karma werden viele Krankheiten an der Wurzel gepackt und nicht nur beruhigt.



Wir blicken auf eine jahrelange erfolgreiche Ayurveda Pancha Karma Erfahrung zurück.
Unsere 10-Tage Pancha Karma Entgiftungskur enthält:





  • Pulsdiagnose
  • Ganzkörper-Ölsynchronmassagen
  • Honigmassagen
  • Kräuterdampfbäder
  • vegetativ ausgleichender Stirnölguss
  • Augenbäder
  • Kräutereinläufe
  • Salz-Schlamm-Peeling

Durch eine Puls-, Zungen- und Augendiagnose erfolgt zunächst die Bestimmung der Konstitution Ihrer Doshas Vata, Pitta und Kapha. Darauf aufbauend wird für jeden Patienten ein individueller Kurplan zusammengestellt.

Sollten Sie Fragen dazu haben, stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung (030 | 405 86 96 8) und beraten Sie ausführlich zu dieser Kur.